Bonjour Paris

Mein erster Tag war recht unspektakulär. Nach anfänglicher Nervosität (Französisch!!!) habe ich mich aber bald sehr wohl gefühlt, weil mich die französischen „militantes camardes“ 🙂 sehr nett aufgenommen haben. Im Laufe des Tages habe ich alle meine Gesprächspartner kontaktiert und erste Termine fixiert.

Eingang zur CGT

Lever du soleil á Paris

Erstes Highlight am 26./27. April: Conference mondiale des femmes, eine zweitägige Konferenz, wo Frauen aus der ganzen Welt vertreten waren. Eines der wichtigsten Themen war die Gewalt an Frauen sowohl im familiären Bereich als auch am Arbeitsplatz. Einige erschütternde Fakten:

  • Jede dritte Frau erlebt häusliche Gewalt mindestens einmal in ihrem Leben.
  • Häusliche Gewalt ist weltweit die häufigste Todesursache bei Frauen zwischen 15 und 44 Jahren.
  • Jede Woche wird in Australien im Durchschnitt eine Frau von einem Partner oder Ex-Partner getötet.

Weiters wurde über den Stand der Gleichstellung von Mann und Frau in den verschiedensten Ländern diskutiert.

Die Teilnehmerinnen der „Conference mondiale des femmes“

Am 28.April nahm ich an  einem Vernetzungstreffen der Gewerkschaften CGT und UGTT (L’Union Générale du Travail de Tunisie) teil. Durch die schwierige politische Lage hat sich die wirtschaftliche Situation der tunesischen Bevölkerung noch verschärft (Wegfall vieler Arbeitsplätze im Tourismus, Anstieg prekärer Arbeitsverhältnisse etc.), was wiederum vor allem die Frauen trifft: Frauen sind doppelt so oft von Arbeitslosigkeit betroffen als Männer;  nur 34 % der Frauen haben eine Sozialversicherung, 38% beziehen eine Pension und nur 50% sind krankenversichert!

Besuch des Eiffelturms mit der tunesischen Delegation, begleitet vom Betriebsrat des Eiffelturms.

 

 

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