Ist im Vereinten Königreich alles Gold was glänzt ………

…………. es ist Zeit Fazit zu ziehen und dem Mittelpunkt des Vereinten Königreichs Goodbye zu sagen …….Das Monat ist sehr schnell vorüber gegangen. Ganz bewusst wollte ich ein Praktikum in diesem Teil Europas, besser gesagt in dieser Stadt. Da ich bereits dreimal in London war und einen guten Eindruck hatte, doch in Österreich Menschen mir erklärten wie schlecht es den Menschen geht, wollte ich mir das genauer ansehen.

Und heute war Zeit Fazit zu ziehen und wo geht das besser als an meinem Lieblingsplatz in Clapham Junction. Wie immer bei zwei kleinen Espresso und das erste Mal bei schlechten Wetter. London weint weil Martin, Stefan und ich es verlassen.

 

Und jetzt wieder zum Fazit.

Mein erster Eindruck war kein guter! Wir kamen am Abend in Claphaim Junction an der Overground Station an. Dann gingen wir im Dunkeln zu unserer Unterkunft durch den schmutzigsten Stadtteil. Er ist in der nähe des Bahnhofs und eines großen Tunnels. Die Züge die über die Brücke fahren machen einen Lärm wie in einem Luftschutzkeller, wenn Bomben darüber einschlagen. In dieser Gegend wohnen hauptsächlich Menschen mit dunkler Hautfarbe. Mein Eindruck verstärkte sich als ich ganz in unserer nähe Steckbriefe in Auslagen sah. Stefan erklärt mir das ist üblich in UK.

Nach dem Tunnel ist die schöne bzw. wunderschöne Gegend und auch unsere Gegend war total ungefährlich. Es zeigte sich wieder, dass es wichtig ist mal genauer hinzusehen.

Ich hab ein wunderschönes Land mit tollen & belebten Parksschönes Wetter, freundliche Menschen (Multikulti, die sich untereinander verstehen), gutes Essen, eine starke CWUtolle GewerkschaftlerInnen (besonders kämpferisch habe ich die schottischen Kolleginnen erlebt) und eine nicht Arbeitnehmer- und Familienfreundliche bzw. unsoziale Regierung erleben dürfen.

Nachdem ich in diesem Monat beim 4 tägigen CWU Kongress in Bournemouth, Martin mich zur Besichtigung Westminster Abbey mitnahm, am 1.Mai beim Trafalgar Square, 2 Tage in Belfast/Portadown, bei 3 Headquatern (CWU, BT & Royal Mail), beim Verteilerzentrum Mount Pleasant, in der Capital Branch, im Yarnfield Park, 2 Tage in Alvescot war und beim Dinner der ITF vom Vorsitzenden der Vida Roman Hebenstreit eingeladen wurde (mehr Info zu diesen Aktivitäten siehe Blogs Werner Luksch), kam ich zu folgender Meinung.

Die Gewerkschaften werden von der Regierung (Tories) und den neuen Unternehmen seit 1984 massiv bekämpft. Die Labour- Partei war auch unter Tony Blair keine Arbeitnehmerinnen- ParteiTrotzdem haben sie fast den gleichen Organisationsgrad an Mitglieder wie Österreich und einen großen Einfluss bei den großen Unternehmen wie z.B. BT & Royal Mail. Das zeigt mir wenn Gewerkschaften entschlossen Ihrer Aufgabe nachgehen sind sie auch von der brutalsten Regierung, die ihr Handschellen anlegt, nicht zu zerstören.

Trotzdem wäre es jetzt ungemein wichtig nachdem der Brexit durch den § 15 erfolgt ist, dass die Gewerkschaften Europas und die Gewerkschaften des Vereinigten Königreichs viel noch enger zusammenarbeiten.

Den sollte eine solche Regierung in Österreich an die Macht kommen, die Recht zu Unrecht macht, ist es für mich klar dass wir unserer Pflicht als aufrechte Demokraten mit den ÖsterreicherInnen erfüllen werden und den notwendigen Widerstand leisten. Doch Unterstützung von einem solch erfahrenen Freund ist sehr hilfreich.

Zum Abschluss wieder etwas ganz positives aus den Parks von Clapham Junction und ganz besonders für mich als Fußballfan. jeden Samstag von 10 bis 12 Uhr sind alle Parks und das sind ziemlich viele, voll mit Frauen und Männer von jung bis alt und spielen Fußball oder schauen zu. Crazy & unvorstellbar wie es da wimmelt vor gut aufgelegten Menschen ………… cool und wunderschön

Mein Fazit 8 Stunden vor dem Heimflug ist dass es leider nicht alles Gold ist was glänzt ……………. so lange die Regierung in UK die Gewerkschaften & Menschen denen es nicht so gut geht nicht unterstützt!

 

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