Sozialpartnerschaft, Arbeiterkammer, Gewerkschaft……

Die politischen Ereignisse in Österreich überschlagen sich in den letzten Tagen.

Unter anderem werden Diskussionen über für und wider der Sozialpartnerschaft aber auch der ArbeitnehmerInnenverbänden Arbeiterkammer und ÖGB mit seinen Gewerkschaften auf unterschiedlichen Ebenen geführt. Welche Interessen stehen im Vordergrund? Die Mitbestimmung der Arbeitnehmervertreter wird zum Teil als Blockade verkauft.

In Südtirol sieht man in vielen Belangen über die Grenze ins „Vaterland“ Österreich. Aufgrund der bereits fortgeschrittenen Jahre der Spaltung von Österreich, meiner Meinung nach, noch treffender der auch gehörte Ausdruck, „Opaland“.

Trotz der Unterschiedlichkeiten der beiden Länder erlebe ich die Bestrebung, Gutes aus dem Land überm Brenner auch hier umzusetzen. Die Bekenntnisse und Bestrebungen zum Miteinander zwischen Wirtschaft und Gewerkschaft im Sinne einer sozialpartnerschaftlichen Zusammenarbeit und der davon erhoffte Nutzen ist auf der angeführten Internetseite gut zusammengefasst: http://www.zukunftswerkstatt.bz.it/de/zukunftswerkstatt/sozialpartnerschaft/8-0.html

Auch unsere Arbeiterkammer hat hier eine kleine Schwester. Das Arbeitsförderungsinstitut kurz AFI, forscht und vergleicht auf Arbeitnehmerseite seit 1995.

Es wird getragen von:

  • den drei nationalen Gewerkschaften
  • dem ASGB (Autonomen Südtiroler Gewerkschaftsbund) als Vertretung der deutsch und ladinisch sprechenden ArbeitnehmerInnen
  • zwei Sozialverbänden
  • dem Land Südtirol

In einem persönlichen Termin im Landhaus 12, bei einem der engagierten Forscher des AFI, Werner Pramstrahler konnte ich mir persönlich ein Bild von der Arbeit machen. Das AFI publiziert verschiedene Studien und bietet Veranstaltungen für Themen aus der Arbeitswelt, betreffend Sozialleistungen und dem Bereich Familie.

http://afi-ipl.org/afi-forschung/#.WRrMb0m1tes

Die Bemühungen Österreich ähnliche Strukturen im Rahmen der geltenden Gesetzgebung in Südtirol umzusetzen zeigen mir, dass diese überaus bereichernd erlebt werden. Diese positive Meinung zu etwas das bei uns von manchen bereits zu Grabe getragen wird möchte ich gerne weitergeben. Überdies werden vom AFI auch Gewerkschaftsübergreifende Ausbildungen für Arbeitnehmervertreter angeboten.

Gestern, heute, morgen……es ist nach wie vor spannend…… Fortsetzung folgt

 

 

 

 

 

 

 

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