Tag 19 – der schwedische ÖGB und Laufi´s Ankunft

Am Donnerstag durfte ich die Dachgewerkschaft „LO“ besuchen. Josefine führte uns durch die internationale Abteilung und dann zu ihrem Büro. Von den 14 Gewerkschaften sind jedoch nur 7 im Haus untergebracht, alle anderen haben ihre eigenen Bürogebäude wie etwa die IF-Metall.

Auch hier hat der Jugendsekretär politische Aufgaben zu bewältigen und unterstützt die eher kleineren Gewerkschaften! Wie schon erwähnt (Siehe Tag 17) arbeitet die „LO“ mit der „SSU“ eng zusammen. Zu diesem Punkt kann ich nicht wirklich mehr berichten als schon am Tag 17.

Einzig die sogenannten „Sommerwochen“. Hier wird eine eigene Hotline eigerichtet für das „Hotel- & Restaurantgewerbe“. Da hier viele prekäre Arbeitsverhältnisse herrschen (Probezeit 6. Monate → Gratis Arbeiten) versucht die „LO“ Aufklärungsarbeit zu leisten und besucht diese Betriebe. Da niemand auf der Stelle zugeben möchte, dass bei demjenigen in der Arbeit etwas doch nicht so rund läuft, wurde diese Hotline eingerichtet, wo die Arbeiter/innen die Möglichkeit haben anonym anzurufen.

Des Weiteren wird in Schulen unterrichtet und noch so vieles mehr. Wieder wird sehr viel in die Jugend investiert.

Deutsches Bierhaus…

Im Anschluss gingen ein paar Kollegen und ich zum „Bierhaus“, welches ein deutsches (Oktoberfestartiges) Pub sein sollte. Ich brach in Tränen aus, als ich die Karte in meinen Händen hielt.

„Hautspiesen (Hauptspeise) , Libsspiese (Vegetarisch)“ und noch sehr viele weitere geniale Gerichte.

Alle Augen in diesem Lokal waren auf mich gerichtet, meine Kollegen wussten nicht was vor sich ging und ich konnte mich einfach nicht stoppen. Hier sollte ich anmerken, dass der Besitzer ein Australier ist. Mithilfe meiner schwedischen Kollegen schrieb ich die Karte in Deutsch und überreichte sie dem Besitzer mit einem sehr lustigen Gespräch.

Hey hey Laufiiiiii……

Nun war es soweit, Laufi hatte Stockholm erreicht und ich raste so schnell ich konnte zum Bahnhof.  Da ich mich jedoch sehr wohl fühlte mit den Kollegen, fragte ich ob es ein Problem sei, wenn wir nicht gleich in meine Unterkunft gehen, sondern erstmal mit einem Willkommensbier starten. Klar war Laufi damit einverstanden und Laufi ging das erste Mal mit seinem Koffer fort.

Links: Peter, Mitte: Erik, Rechts: Laufi

Nach dem „Bierhaus“ beschlossen wir noch ins „Hubertus“ (Siehe Tag 17) auf ein paar Gutenachtgetränke zu gehen, wo wir wieder viele Gewerkschaftskollegen trafen. Endlich machten wir uns auf den Nachhauseweg und Laufi konnte sich erstmal ausbreiten.

Ich hoffe es hat dir gefallen!

Mani

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