Tag 23 – Parlament und Erik

Mein letzter Tag im Büro. Schade, mir hat es hier wirklich gut gefallen.

Am Vormittag hatte ich einen Termin mit Emilia, eine Abgeordnete zum „Rigsdag“. Sie darf den Platz für die Sozialdemokraten einnehmen. Da Emilia aber gleich wieder einen Termin im Anschluss hatte, bekam ich schnell eine Stunde eine Führung durch deren wunderschönes Gebäude und wir beschlossen am Kongress über ihre Arbeit zu plaudern.

Emilia wohnt im Parlament…

Eventuell sollte ich euch mitteilen, dass hier alle ein Apartment zu Verfügung gestellt bekommen um unter der Woche dort leben zu können. Da alle diese Arbeit quasi nicht nebenbei sondern „Vollbeschäftigt“ ausführen, müssen sie so gut wie nie das Haus verlassen. Es befindet sich eine Sporthalle, ein Schwimmbad, Restaurants und weitere Dinge, die man zum Leben benötigt im Haus der Parlamentarier. Toll nicht?

Jeder Bürger und jede Bürgerin weiß natürlich Bescheid und es scheint das Normalste dieser Welt zu sein. Dies gilt jedoch nur für die direkt vom Volk „Gewählten“.

Hey da Kamerats

Im Anschluss ging ich noch Geschenke verteilen und plauderte noch mit jedem einzelnen. Anzumerken ist, dass ich jedes Geschenk mit Liebe überreichte und für alle eine persönlich Nachricht hatte. Des Weiteren waren die Kollegen so nett und sendeten mir mein Päckchen nach Hause. Nun freute ich mich schon auf den Kongress.

Hey da Stockholm„…

Am Abend ging ich mit Mats (Siehe Tag 10 & 21) und Hans (Siehe Tag 3) wieder ins „Hubertus“ (Siehe Tag 17). Wir plauderten über Ideologie und Strategien.

Später wurde ich von Erik abgeholt. Er wollte sozusagen einen Abschluss von Stockholm mit mir feiern und lud mich zu sich nach Hause ein. Wir gingen einkaufen und fuhren ca. 25 Minuten zu seiner Wohnung, wo er gemeinsam mit seiner Freundin und deren Hund lebt. Da Erik ein Vegetarier ist bekam ich vegetarische Spagetti, die ausgezeichnet schmeckten. Wir plauderten ein paar Stunden über Gott und die Welt. Ich erklärte Erik was für mich am aller wichtigsten war und was ich mir mit nach Hause nehmen kann. Gegen halb 12 Abends begleitete mich Erik noch mit seinem tollen Rad zum Bahnhof und ich fuhr zurück zu meiner Unterkunft.

Mani

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